Zurück zur Übersicht 16. September 2026

Ausblick: Warten auf das Google Core Update im Herbst 2026?

Von: NEW.EGO

Google hat seine Suche 2026 bereits mehrfach angepasst. Zwei Core Updates und drei Spam Updates liegen dieses Jahr bereits hinter uns. Ein weiteres großes Update wäre im Herbst keineswegs ungewöhnlich, sondern würde eher der Regel folgen, betrachtet auf die letzten 5 Jahre. Doch worum könnte es diesmal gehen?

Google Core Update Herbst 2026?Dieser Inhalt wurde vollständig mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
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Google hat 2026 bereits einiges verändert

Wer sich so wie wir regelmäßig mit der Entwicklung der Google Suche beschäftigt, hatte 2026 bisher einiges zu beobachten. Wir machen dies nicht nur zum Eigenzweck, sondern auch um unsere Kunden auf dem Laufenden zu halten und Impulse für Optimierungen geben zu können.

Rückblick auf dieses Jahr…

Am 5. Februar startete zunächst ein eigenes Core Update für Google Discover, den eigenen Nachrichten-Feed. Im März folgten innerhalb weniger Tage ein Spam Update und das erste große Core Update des Jahres. Ende Mai kam bereits das zweite Core Update, bei dem sich die Optimierung abermals auf Entfernung von „Thin Content“ und massenweise KI-generierten Inhalten stürzte. Im Juni und August folgten zwei weitere Spam Updates.

DatumGoogle Updates 2026
5. Februar 2026Discover Update
24. März 2026Spam Update
27. März 2026Core Update
21. Mai 2026Core Update
24. Juni 2026Spam Update
18. August 2026Spam Update

Damit hat Google innerhalb weniger Monate bereits fünf größere Änderungen seiner Ranking Systeme sowie ein separates Discover Update veröffentlicht. In den letzten Jahren waren es aber immer 3, manchmal sogar 4 Core Updates jährlich. 

Da seit dem letzten Core Update vom 21. Mai inzwischen fast vier Monate vergangen sind, könnte ein weiteres vor der Türe stehen. Google selbst nennt keinen festen Rhythmus, hat aber irgendwie dann doch einen. 

Das Unternehmen erklärt lediglich, dass größere Core Updates mehrmals im Jahr durchgeführt werden. Immerhin sieht es ein bisschen so aus, als wolle der Suchmaschinen-Gigant immer im Herbst vor „Thanksgiving“ „Halloween“, „Black Friday“ und „Weihnachtsgeschäft“ nochmal groß Reinemachen. Schließlich sind das die 4 großen Verkaufstreiber im Jahresendgeschäft der Onlinehändler und Marktplätze.

Ein weiteres Core Update im Herbst 2026 wäre deshalb keine Überraschung, auch wenn es zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht „Angekündigt“ ist.

Drei Spam Updates verändern die Ausgangslage

Auffällig ist vor allem die Anzahl der Spam Updates dieses Jahr.

Google hat im März, Juni und August gezielt seine Systeme zur Erkennung problematischer Inhalte und Methoden angepasst. Das bedeutet nicht, dass das Thema Spam damit erledigt wäre. Google verändert seine Systeme ohnehin kontinuierlich.

Für uns stellt sich deshalb eine andere Frage?

Wenn Google in diesem Jahr bereits mehrfach gezielt gegen Spam vorgegangen ist, worauf könnte sich eine nächste breite Neubewertung der Suchergebnisse konzentrieren?

Eine belastbare Antwort darauf gibt es natürlich noch nicht, dazu bräuchten wir eine Glaskugel mit Wahrsagerin. Einige Entwicklungen der vergangenen Monate liefern jedoch interessante Hinweise und lassen Rückschlüsse zu.

Tiefe, Originalität und Expertise werden konkreter

Besonders aufschlussreich war das Discover Update vom Februar 2026. Hier hatte Google ungewöhnlich deutlich erklärt, welche Inhalte durch die Änderungen stärker berücksichtigt werden sollen. Genannt wurden ausführliche, originale und aktuelle Inhalte von Websites, bei denen Google Fachwissen zu einem bestimmten Themengebiet erkennt. OK, also doch wieder E-E-A-T. Das war irgendwie klar aber dennoch scheint es so zu sein, dass viele immer noch denken, die KI könnte ihnen den Teil mit der Expertise abnehmen… Leider funktioniert das nach unserer Erfahrung in der Realität so nicht.

Interessant ist dabei vor allem der letzte Punkt.

Google betrachtet Expertise nach eigener Aussage also themenbezogen. Eine Website muss aber nicht ausschließlich ein einziges Thema behandeln, um spezifisches Wissen zu vermitteln. Die Systeme versuchen vielmehr zu erkennen, ob innerhalb eines konkreten Themengebietes tatsächliches Fachwissen vorhanden ist.

Im Mai 2026 folgte ein weiterer Hinweis

Google veröffentlichte einen neuen Leitfaden für die Sichtbarkeit innerhalb generativer Suchfunktionen. Darin spricht das Unternehmen ausdrücklich von wertvollen, einzigartigen und nicht austauschbaren Inhalten. Gleichzeitig stellte Google erstmalig und offiziell klar, dass die bekannten SEO-Grundlagen auch für generative Suchfunktionen gelten! Wir haben das bereits besprochen und es war ein kleines bisschen auch Ritterschlag, denn wir haben das bereits sehr lange so auch kommuniziert und beschrieben.

Das sind aus mehreren Gründen bemerkenswert konkrete Aussagen!

Google spricht nicht von möglichst langen Texten. Auch eine bestimmte Anzahl von Überschriften, Keywords oder Absätzen wird nicht (mehr) genannt. Es geht also einzig und allein um den Inhalt selbst. Plain, straight und direkt.

E-E-A-T ist mehr als ein ordentlich geschriebener Text

Was wir in unserem Blog in mehreren Artikeln bereits besprochen haben, ist dass die Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness ausschlaggebend und beschreiben die Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit des Anbieters sind. In Deutsch würde man E-F-A-V daraus machen.

Google weist ausdrücklich und wiederholt darauf hin, dass EEAT kein einzelner Ranking Faktor ist oder gar die SERP Platzierung beeinflusst. Die Ranking Systeme und Algorithmen verwenden vielmehr unterschiedliche Signale, mit denen hilfreiche und vertrauenswürdige Inhalte erkannt werden sollen. Google bezeichnet dabei die Vertrauenswürdigkeit als besonders wichtig.

Entscheidend ist jedoch etwas ganz anderes: „Erfahrung und Expertise lassen sich nicht allein durch einen gut formulierten Text erzeugen.“

Eine oder „die KI“ (oder LLMs) kann vorhandenes Wissen das für sie erreichbar ist, sehr schnell und effizient zusammenführen. Dabei kann sie ganz nebenbei zum Thema die  Inhalte strukturieren, erklären, kürzen oder sprachlich verbessern. Sie kann auch einen fachlich überzeugend klingenden Artikel erzeugen, ihn für eine bestimmte Zielgruppe umschreiben oder einfach nur einen Referenz-Katalog erstellen.

Das Wichtigste ist dabei aber dennoch, sie besitzt aber keine eigene Erfahrung mit dem beschriebenen Thema! Sie trifft selten direkt den Nagel auf den Kopf oder findet die Nadel im Heuhaufen. Das macht die Erfahrung aus, die eine Zusammenstellung von Informationen zwar vielleicht als Basis verwendet, aber die Kernaussage und Informationstiefe kommen aus Erfahrung und spezifischem Fachwissen. Egal welches Thema.

Wer ein System tatsächlich implementiert, Fehler analysiert, unterschiedliche Lösungen ausprobiert, Kundensysteme betreut oder Entwicklungen über längere Zeit beobachtet, verfügt über einen anderen Informationsstand. Das gilt auch nicht nur für vermeintlich technische Themen, sondern kann man schon generell so sehen.

Es liegt auch hier im Auge des Betrachters, der dann auch die Erfahrung hat, das Thema so aufzuarbeiten, dass man es ganzheitlich versteht. Zum Beispiel ein Rechtsanwalt bewertet eine neue Regulierung anders als jemand, der lediglich eine Zusammenfassung davon gelesen hat. Ein Entwickler kennt Probleme, die in einer technischen Dokumentation möglicherweise gar nicht beschrieben werden. Ein SEO Verantwortlicher erkennt Veränderungen häufig erst durch die langfristige Beobachtung realer Projekte. Und an genau dieser Stelle beginnt hier die fachliche Tiefe im Gegensatz zu schnell angeeignetem Silo-Wissen.

KI mag gute Texte einfacher machen und „Fachchinesisch“ manchmal verständlicher für den jeweiligen Betrachter aufbereiten, aber Expertise ersetzt sie nicht. Auch konkrete Schlussfolgerungen und Aussagen oder Meinungen gibt sie so nicht wieder. Da wird über viele Zeilen „Geschwurbelt“ aber keine Aussage getroffen.

Die Entwicklung generativer KI Systeme verändert damit leider auch die Bewertung von Inhalten. Noch vor wenigen Jahren war es aufwendig, einen langen und formal sauberen Fachartikel zu erstellen. Heute kann ein umfangreicher Text innerhalb weniger Sekunden entstehen. Das ist Fluch und Segen zugleich!

Die reine Textmenge verliert dadurch als Qualitätsmerkmal erheblich an Gewicht was bedeutet, die Inhalte und Informationen werden im Detail aufgewertet. Ein Artikel mit 2.000 Wörtern besitzt nicht automatisch mehr fachliche Tiefe als ein Beitrag mit 800 Wörtern. Auch eine perfekte Struktur beweist keine Expertise. Und hinzu kommt, dass Satzbau und Struktur (aktuell noch) ein untrügliches Zeichen für KI-Texte ist. Daher erkennt sich die KI natürlich auch problemlos „selbst“, weshalb derartige Inhalte als „Thin Content“ abgewertet werden können seit 4 Core Updates!

Die entscheidende Frage lautet vielmehr: „Welche Information enthält ein Beitrag, die nicht bereits in hundert anderen Artikeln steht?“

Wie erzeugt man Alleinstellungsmerkmale und Unique Content

Google stellt in seinen eigenen Hinweisen sehr ähnliche Fragen und beschreibt dies auch in einigen seiner Fachblogs und Postings. Das Suchmaschinen-Unternehmen nennt unter anderem originäre Informationen, eigene Recherche und Analyse, eine umfassende Behandlung des Themas sowie einen erkennbaren Mehrwert gegenüber anderen Suchergebnissen. Was Unique Content und echte Alleinstellungsmerkmale dabei heute überhaupt ausmachen, haben wir in unserem aktuellen Ausblick auf ein mögliches Google Core Update im Herbst 2026 genauer betrachtet. Anzunehmen, dass sich andere Suchmaschinen-Giganten wie BING! hier ebenfalls in der gleichen Richtung verhalten. Das wiederum ist gerade im Zusammenhang und Bezug mit KI interessant, wenn man die Logik dahinter betrachtet.

Denn generative Systeme (die KI) können bestehende Informationen hervorragend aufbereiten, aber wirklich neue Erfahrung und Expertise entsteht dadurch natürlich nicht. Nur nachzuplappern und zusammen zu Kopieren was man schon weiß, hat etwas mit einer Collage aber nicht mit Fachwissen zu tun. Auch wenn es beim Lesen wirklich schon sehr gute Ansätze gibt und nicht mehr nur den immer gleichen Satzbau mit „-“ Bindestrichen und Wortphrasen abgebildet wird.

Dafür muss jemand recherchieren, unterschiedliche Systeme einsetzen, Daten auswerten, Fehler machen, Zusammenhänge erkennen und Wissen weiterentwickeln. Einfach seine eigene Meinung und Rückschlüsse bilden und damit Fachwissen beim Schreiben eines Artikels entstehen lassen.

Genau deshalb betrachten wir SEO schon lange nicht als Aufgabe, die mit der Erstellung eines Textes beginnt. Wir beschäftigen uns durchgehend das gesamte Jahr mit Veränderungen der Suchmaschinen. Wir analysieren Updates, vergleichen Daten unserer unterschiedlichen Kunden, testen technische Veränderungen und beobachten neue Funktionen der Search Console, der Bing Webmaster Tools, in Sistrix, Ahrefs, usw. und natürlich generativer Suchsysteme gleichermaßen. Das ist ein Marathon ohne Zieleinlauf; und kein Sprint.

Dazu gehört allerdings ebenfalls, dass wir eigene Annahmen immer wieder überprüfen und Checken. Nicht jede Veränderung in einer Sichtbarkeitskurve ist ein Google Update. Nicht jede neue Funktion verändert automatisch die Suchmaschinenoptimierung in ihren Grundfesten. Und nicht jede viel diskutierte SEO-Theorie hält einer intensiven Betrachtung realer Daten stand. Auch hier sind wir wieder bei der Interpretation und der Fachexpertise, die wir unseren Kunden auch in Kursen vermitteln.

Diese laufende Arbeit fließt generell wiederum in unsere Projekte, Beratungen und Schulungen ein.

Wenn wir Mitarbeitern unserer Kunden erklären, wie Suchmaschinen Inhalte bewerten, wie KI-Systeme Informationen verwenden oder welche technischen Signale eine Website bereitstellt, basiert das deshalb nicht allein auf einer Dokumentation.

Unsere Kompetenz basiert auf Erfahrung aus der täglichen intensiven Arbeit von, für und mit unseren Kunden. Genau diese Kombination aus Recherche, Anwendung und kontinuierlicher Weiterbildung verstehen wir unter Expertise.

Kommt also ein Core Update im Herbst?

Das wissen wir nicht.

Google kündigt Core Updates normalerweise erst dann öffentlich an, wenn der Rollout beginnt. Einen offiziellen Hinweis auf ein Herbst Core Update 2026 gibt es aktuell nicht.

Die vergangenen Jahre zeigen allerdings, dass mehrere große Core Updates innerhalb eines Jahres völlig normal sind. 2023 und 2024 gab es jeweils vier. 2025 waren es drei. 2026 stehen wir aktuell bei zwei. Sollte sich das aufgezeigte Muster der letzten Jahre hier wiederholen, würden wir am ehesten im Oktober mit einem Rollout rechnen, rechtzeitig vor dem Jahresendgeschäft wie aufgezeigt. Eine Garantie ist das natürlich nicht, aber um 3 Wochen hin oder her geht es dann eh nicht.

Deshalb beobachten wir die kommenden Wochen mit Interesse.

Noch spannender als der Zeitpunkt ist für uns jedoch die Frage, was Google beim nächsten großen Update neu bewertet.

Die Entwicklungen dieses Jahres liefern zumindest Hinweise darauf, dass Originalität, inhaltliche Tiefe und erkennbare Expertise weiterhin eine wichtige Rolle spielen werden, wenn nicht sogar nochmals priorisiert werden.

Ob sich genau diese Signale bei einem kommenden Core Update erneut stärker bemerkbar machen, werden erst die tatsächlichen Veränderungen in den Suchergebnissen zeigen.

Und genau die werden wir uns ansehen!

Ist ein Google Core Update für Herbst 2026 angekündigt?

Nein. Google hat aktuell kein weiteres Core Update angekündigt. Aufgrund der bisherigen Update Historie wäre ein weiteres großes Update im Verlauf des Jahres jedoch nicht ungewöhnlich.

Wie viele Core Updates gab es 2026 bisher?

Bis September 2026 hat Google zwei große Core Updates veröffentlicht. Das erste startete am 27. März, das zweite am 21. Mai. Zusätzlich gab es ein eigenes Update für Google Discover.

Wird E-E-A-T beim nächsten Core Update wichtiger?

Dazu gibt es keine Aussage von Google. Das Unternehmen betont jedoch weiterhin Erfahrung, Fachwissen, Vertrauenswürdigkeit, Originalität und den tatsächlichen Mehrwert von Inhalten.

Sind KI Texte grundsätzlich schlechter für Google?

Nein. Google bewertet nicht allein, mit welchem Werkzeug ein Inhalt erstellt wurde. Problematisch wird automatisierte Inhaltserstellung insbesondere dann, wenn sie in großem Umfang zur Manipulation von Rankings eingesetzt wird. Entscheidend bleiben Nutzen, Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Inhalte.

Warum wird eigene Erfahrung bei Inhalten wichtiger?

Generative KI kann vorhandenes Wissen sehr effizient zusammenfassen und strukturieren. Eigene praktische Erfahrung, neue Daten, Tests und individuelle Erkenntnisse entstehen dadurch jedoch nicht. Genau diese Informationen können einen Fachartikel von austauschbaren Inhalten unterscheiden.

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